Die Gegenwart ist geprägt von Kriegen, gesellschaftlichen Umbrüchen und wachsender Unsicherheit. „Gerade wenn Sicherheiten brüchig werden und die Zukunft ungewiss scheint, spüren wir, wie wichtig Vertrauen ist“, sagt Sr. Angelika Garstenauer, Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck. „Es gibt uns Halt, Orientierung und Mut.“ In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins rückt die Ordensgemeinschaft deshalb das Thema Vertrauen in den Mittelpunkt.
im Magazin wird das Thema „Vertrauen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet:
Der Theologe Univ.-Prof. Martin Dürnberger analysiert Vertrauen als gesellschaftlichen „Rohstoff“, der in Zeiten von Fragmentierung, sozialen Medien und wachsender Unsicherheit knapp geworden sei, und fragt, welche Rolle Glaube in dieser Situation spielen kann.
Jan Kubben, Wirtschaftsleiter der Franziskanerinnen von Vöcklabruck, erläutert, warum Vertrauen eine tragende Säule wirtschaftlichen und sozialen Handelns ist.
Warum Kontrolle in der Mitarbeiter:innenführung nur dann sinnvoll ist, wenn sie nicht aus Misstrauen entsteht, wie psychologische Sicherheit Vertrauen messbar macht, und weshalb Führung ohne Selbstreflexion schnell in einen Teufelskreis gerät, erklärt der Wirtschafts- und Organisationspsychologe Markus Ebner im Interview.



